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Der Effekt liegt dem Prinzip des Daumenkinos zu Grunde. Durch eine schnelle Abfolge von Einzelbildern an der gleichen Stelle entsteht der Eindruck eines Filmes. Die Anlage wird automatisch nach dem Durchfahren einer Referenzstrecke, synchron zur Zuggeschwindigkeit gestartet. Die Referenzstrecke liegt zwischen 2 Sensoren, jeweils 10m vor und hinter den Leuchtkästen. Damit kann die Installation von beiden Seiten her gestartet werden.
Durch die Messung der Geschwindigkeit wird mittels eines eigens dafür entwickelten Steuersystems jeder einzelne Leuchtkasten angesteuert. Die Präzisionsstroboskope hinterleuchten jeweils auf die Zuggeschwindigkeit abgestimmt die einzelnen Bilder. Der Fahrgast sieht demnach an der gleichen Stelle immer ein anderes Bild. Dieser Vorgang wiederholt sich 20 mal pro Sekunde. Durch die Hohe Bildfrequenz entsteht der Film.
Die Beleuchtung der Bilder mit Stroboskopen ist notwendig, weil ein einzelnes Bild nur ganz kurz sichtbar sein darf. Im herkömmlichen Filmprojektor übernimmt der Shutter diese Aufgabe. Beim Daumenkino überlagern sich einzelne Seiten und verhindern so die Sicht auf das vorhergehende Bild.
Die Anlage ist so konzipiert, dass sich die Bilder schnell und einfach austauschen lassen. Position der Kästen, Ansteuerung und Programmierung werden nicht verändert, sodass die Anlage nach einem Bilderwechsel nicht neu justiert werden muss. Dem Inhalt sind bis auf die Länge des Filmes keine Grenzen gesetzt.
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